NICHT BENUTZEN!

  • Gesichtserkennung

    Yandex Bildersuche

    Eine der besten Möglichkeiten, nach Personen zu suchen ist die Bilder-Rückwärtssuche der russischen Suchmaschine Yandex. Sie liefert gerade bei Personen deutlich bessere Ergebnisse als Google. Als hilfreich hat sich erwiesen, den Hintergrund auf dem Foto zu löschen, so dass sich die Suche wirklich nur auf die Person beschränkt und weniger falsche Treffer erscheinen. Hierfür eignet sich perfekt das Tool remove.bg, das in der Lage ist, innerhalb weniger Sekunden automatisiert Bildanteile aus dem Hintergrund zu löschen.

    Google Fotos

    In der US-Version lässt sich “Google Fotos” für zur Gesichtserkennung und Sortierung von Fotos einsetzen: Die App erkennt automatisch Gesichter und sortiert Personen in Ordner ein. Um die US-Version nutzen zu können, reicht es, die App einmal mit einem VPN und einer us-amerikanischen IP zu öffnen und dann die Funktion “ähnliche Gesichter gruppieren” zu aktivieren. Unter “Alben” entsteht dann neben einem Ordnet für “Orte” und “Dinge” ein Ordner mit “Personen und Haustieren”.

    Azure

    Die Facedetection-API aus dem Cloud-Dienst “Azure” von Microsoft vergleicht 2 Fotos von Menschen und sagt mit einer gewissen Genauigkeit, ob es sich um ein und dieselbe Person handelt. Vorsicht: Ich habe in verschiedenen Tests teilweise falsche (und manchmal auch gar keine) Ergebnisse bekommen.

    findface.ru

    Edit: Seit September 2018 wird die Gesichtserkennung von findface nach eigener Aussage nur noch für staatliche Institutionen und Wirtschaft angeboten. Die Idee dahinter ist immer noch unheimlich: Ein beliebiges Foto eines Menschen reicht aus, um den oder diejenige in sozialen Netzwerken wiederzufinden. Bisher funktioniert der Gesichtsabgleich nur mit Profilen beim russischen Facebook-Pendant “VK” – aber er funktioniert in einem ersten Test erstaunlich gut: Eine russische Aktivistin aus einem ZDF-Video über Proteste gegen Putin wird via Screenshot sofort identifiziert (siehe Fotos unten). Die App gibt es auch aus als Desktop-Version. Wer zufällig kein Russisch beherrscht: Sprache auf Englisch umstellen. Achtung: Man benötigt einen Account bei VK. Die Technik ist unter anderem für Werbung nützlich – und erlaubt Szenerien wie im Film „Minority Report“, in dem Tom Cruise mit Namen von einem Werbeplakat angesprochen wird. Auch Ermittlungsbehörden in Russland nutzen den Dienst. Und so funktioniert die Gesichtserkennung:

    Onlinerecherche für Profis: Gesichtserkennung mit Findface   Ein beliebiges Foto, hier z.B. ein Screenshot aus einem ZDF-Video…  

    safe_image-1   Die Suche findet in unserem Fall 63 ähnlich aussehende Frauen bei VK.  

    safe_image-2   Der 1. Treffer führt zum Profil der gesuchten Person.